Infektion vorab erfassen
Bekannte Erreger, Besiedelungen und Verdachtsfälle werden bereits bei der Fahrtanfrage berücksichtigt.
Bei einer bekannten oder vermuteten Infektion ist eine frühzeitige Abstimmung besonders wichtig. Avicenna Ambulance organisiert planbare Krankentransporte in Hamburg nach Prüfung von Gesundheitszustand, Erreger beziehungsweise Verdachtsdiagnose, Übertragungsweg, Schutzmaßnahmen und benötigter Transportart.
Bei einer Infektionsfahrt müssen nicht nur Abholort, Ziel und Terminzeit geplant werden. Zusätzlich ist wichtig, ob eine bestätigte Infektion, eine Besiedelung oder ein konkreter Infektionsverdacht besteht und welcher Übertragungsweg zu berücksichtigen ist.
Diese Angaben helfen dabei, Personal, persönliche Schutzausrüstung, Fahrzeugvorbereitung und die anschließenden Hygienemaßnahmen passend zu planen. Dazu gehören auch Fahrten bei bekannten multiresistenten Erregern wie MRSA oder anderen MRE, sofern die konkrete Situation nach vorheriger Abstimmung für einen planbaren Krankentransport geeignet ist.
Ein KTW kann auch aus infektionshygienischen Gründen medizinisch erforderlich sein. Die konkrete Beförderungsart richtet sich jedoch immer nach dem individuellen Gesundheitszustand und dem tatsächlichen Transportbedarf.
Die konkrete Vorbereitung richtet sich nach Infektionsrisiko, Gesundheitszustand und den Informationen der behandelnden Einrichtung.
Bekannte Erreger, Besiedelungen und Verdachtsfälle werden bereits bei der Fahrtanfrage berücksichtigt.
Die benötigten Schutz- und Hygienemaßnahmen werden anhand der verfügbaren Informationen vorbereitet.
Sitzend, liegend oder mit besonderem Betreuungsbedarf – entscheidend ist der konkrete medizinische Bedarf.
Nach der Beförderung werden die erforderlichen Aufbereitungs- und Desinfektionsmaßnahmen entsprechend der Situation durchgeführt.
Nicht jede Infektion erfordert dieselben Maßnahmen. Deshalb wird jede Anfrage anhand der konkreten Angaben geprüft.
Bei bekannten MRE sind Angaben zum Erreger und zur Situation besonders wichtig, damit die Hygienemaßnahmen passend geplant werden können.
Wenn während der Fahrt fachgerechte Betreuung, Lagerung oder besondere KTW-Ausstattung erforderlich ist, wird dies bei der Transportplanung berücksichtigt.
Infektionsfahrten können beispielsweise zwischen Pflegeeinrichtung, Arztpraxis und Klinik oder im Rahmen einer Einweisung oder Entlassung angefragt werden.
Je vollständiger die Informationen vorliegen, desto zuverlässiger kann die Disposition prüfen, ob und wie die Fahrt planbar ist.
Die Durchführung wird vorab geprüft und auf die konkrete Situation abgestimmt.
Erreger oder Verdachtsdiagnose, soweit bekannt, sowie Abhol- und Zielort übermitteln.
Gesundheitszustand, Mobilität, Übertragungsweg und besondere Hinweise werden berücksichtigt.
Transportart, Team, Schutzmaßnahmen und Fahrzeugvorbereitung werden passend geplant.
Nach der Beförderung erfolgen die erforderlichen Aufbereitungs- und Desinfektionsmaßnahmen.
Bei einer konkreten Infektion ist die direkte Abstimmung mit unserer Disposition besonders wichtig.
Planbare Fahrten bei Infektion oder Besiedelung können nach vorheriger Abstimmung angefragt werden. Entscheidend sind unter anderem Erreger oder Verdachtsdiagnose, Übertragungsweg, Gesundheitszustand, Schutzmaßnahmen und Transportbedarf.
Bitte teilen Sie die bekannte Besiedelung oder Infektion bereits bei der Anfrage mit. Hilfreich sind Angaben zum Erreger, zur Lokalisation, zu vorhandenen Hygienemaßnahmen sowie Start- und Zielort.
Nein. Die passende Beförderungsart richtet sich nach dem medizinischen Bedarf und dem Infektionsrisiko. Ein KTW kommt insbesondere infrage, wenn medizinisch-fachliche Betreuung, Lagerung, besondere Ausstattung oder infektionshygienische Gründe dies erforderlich machen.
Ja. Bekannte oder vermutete Infektionen sollten möglichst früh mitgeteilt werden, damit die Fahrt und die notwendigen Hygienemaßnahmen passend vorbereitet werden können.
Bitte teilen Sie bekannte Infektionsangaben direkt bei der Anfrage mit. Unsere Disposition prüft die konkrete Transportsituation.